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Cannaregio-Stadtteil und das jüdische Ghetto

Das ganze nord-westliche Bereich zwischen Canal Grande und Lagune ist von diesem Sestiere besetzt, dessen Name sich vielleicht auf die Röhrichten bezieht, die einmal hier wucherten. In diesem Stadtteil, der noch immer sehr bevölkert und urbanisiert ist, findet man neben bescheidenen Häusern prächtige Paläste mit weiträumigen Gärten.

Obwohl Cannaregio weit weg von den wichtigsten touristichen Strömen liegt, ist er reich an Kunst und Geschichte. Wenn man durch den nördlichsten Teil dieses Bezirkes wandert, trifft man die schöne Kirche Madonna dell’Orto, die die wunderbaren Gemälde von Tintoretto aufnimmt, dann weiter den Campo dei Mori, von den steinernen Statuen gekennzeichnet, die Levantinische Händler darstellen, die hier im XII. Jh. wohnten. Den ruhigen Kanälen entlang laufend, erreicht man das Ghetto, wo die jüdische Gemeinschaft von 1516 bis zum Fall der Republik lebte, dann öffnete Napoleon definitiv die Tore des Ghettos. Auf den beiden Campi, unter den vielen hohen Häusern, erscheinen die 5 Synagogen: Die Canton Synagoge, die Deutsche, die Spanische, die Levantinische, und die Italienische. Das kleine Museum bietet eine interessante Sammlung von heiligen Paramenten und Kodex.

Mindeste Dauer: minimum 2 Stunden
Eintrittskarten zu dem Museum und den Synagogen sind nicht inbegriffen.
Dauer: za. Eine Stunde

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